Alltag in Peking und Sprache

Mittlerweile ist ein gewisser Alltag eingekehrt und ich weiß mittlerweile auch, wie ich an etwas zu Essen komme.

Touristisch sollte ich jetzt alle größeren Sehenswürdigkeiten in Peking gesehen haben, nächste Woche steht aber noch der Besuch des kleinen Mäuerchens an.

Wirklich schön ist Peking meiner Meinung nach nicht. Es ist einfach nur groß und mit vielen gleich aussehenden Gebäuden gespickt. Das höchste Gebäude der Stadt ist auch nur 528m hoch ;).  Hier meine Unterkunft in einem dieser Gebäude (insgesamt 30 Gebäude!!), zur Verdeutlichung der sehr individuellen Verhältnisse hier in Peking.

Mit dem Essen bin ich ebenfalls nicht so zufrieden. Es ist einfach zu ungesund. Aber dafür, dass ich meist nicht weiß, was ich bestelle und demnach auch esse, hatte ich erst ein- oder zweimal etwas, dass mir nicht geschmeckt hat.
Wenn ich gerade gar nicht weiß, was ich essen soll, sind Dumplings meist die richtige Wahl. Mit denen kann man kaum etwas falsch machen. Nächste Woche will ich unbedingt noch in ein deutsches Restaurant gehen und ein Wiener Schnitzel essen :P.

Dafür gleicht die Sprachschule all das aus und sorgt für viele coole und spannende Erfahrungen. Die Sprachschüler sind allesamt richtig super drauf, die Lehrer ebenso. Die Schule ist ca. 15 Uhr vorbei, da bleibt natürlich noch genügend Zeit für Nachmittagsgestaltung.

Die chinesische Sprache ist meiner Meinung nach immer noch sehr sehr interessant, aber natürlich sehr sehr schwer zu lernen.  Das schlimmste sind natürlich die Zeichen, aber auch natürlich die verschiedenen Töne.
Zum Beispiel das Verb kaufen 买 und verkaufen 卖, welche sich in der Aussprache “mai” nur im Ton unterscheiden. Für uns Ausländer ist es generell schwer, die Unterschiede zu deuten, geschweige denn es korrekt anzuwenden.  Dummerweise macht es aber einen großen Unterschied, ob ich etwas kaufen oder verkaufen möchte.

Ein Monat Sprachschule ist leider auch viel zu wenig. In meinem Apartmentkomplex wohnt ein anderer Sprachschüler, welcher schon für drei Monate die Sprache lernt. Er kann schon Gespräche führen. Ich werfe den Chinesen zumindest schon Sätze entgegen und hoffe darauf, verstanden zu werden. Sobald diese mich nicht verstehen oder Gegenfragen haben, wird es dann aber schwierig ;).

Unter 1,5 Milliarden Chinesen gibt es auch keine elf akzeptablen Fußballspiele

 

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